Warum Unternehmen sich schon jetzt auf die Generation Z einstellen sollten!

Wie entwickelt sich der Einzelhandel? Was sind die Retail-Strategien der Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit viele. Um sie beantworten zu können, ist es nützlich, sich die Käufer der Zukunft genau anzusehen. Während der Großteil der Gen Z momentan noch zuhause bei den Eltern lebt, wird sie in nur wenigen Jahren eine der wichtigsten Konsumentengruppen. Deshalb wirft dieser Artikel einen Blick auf die Jahrtausendkinder.

 

Wer ist die Generation Z?

Die Gen Z folgt auf die sogenannte Gen Y, meist auch als Millenials bezeichnet. Eine genaue Jahrgangsbeschränkung lässt sich bei Generationen nie festlegen, jedoch pendeln sich dich meisten Definitionen bei 1997-2012 ein. Die zeitliche Begrenzung wird anhand verschiedener politischer, ökonomischer und sozialer Ereignisse festgelegt.

Während der Großteil der Gen Z momentan noch zuhause bei den Eltern lebt, wird sie in nur wenigen Jahren eine der wichtigsten Konsumentengruppen.

Als Grenze zwischen Millenials und Gen Z wird oftmals der Terroranschlag von 9/11 herangezogen: Millenials waren zu diesem Zeitpunkt zwischen 5 und 20 Jahren alt und konnten das Ereignis zumindest in den Grundzügen begreifen. Gen Z hingegen war 4 Jahre oder jünger und hat daher kaum oder keine Erinnerungen an den Anschlag – viele wurden sogar erst danach geboren.

Bislang haben die Gen Z’s nur wenige bis keine globalen Krisen bewusst erlebt und wachsen so gesehen in einer Zeit dauerhaften Wohlstandes auf. Gleichzeitig wurden sie in eine beschleunigte, sich stetig verändernde Welt geboren: Die Generation Z ist die erste, die bereits von Geburt an über Fernsehen, Internet, Computer und Smartphones verfügt. Damit einher gehen Social Media und ständige Erreichbarkeit. Sie verfügen über soziale Netzwerke und sind so mit Menschen aller Kontinente verbunden. Es ist eine globale Generation, die so viel reist wie keine zuvor. Viele 18-jährige haben bereits mehr Länder bereist, als ihre Großeltern bis zum Tod.

Weniger als 9 Millionen Menschen in Deutschland gehören zu der Generation, die jetzt 15 bis 24 Jahre alt ist. Aber: sie sind die Zukunft. Und deshalb interessieren sich Unternehmen besonders für sie. Wie konsumieren sie? Was ist ihnen wichtig? So viel sei verraten: Händler, die nicht flexibel genug sind, um sich auf die Generation einzustellen, werden dies deutlich zu spüren bekommen.

 

Wie kauft Gen Z ein?

In einer Studie zum Einkaufsverhalten konnte festgestellt werden, dass Gen Z’s meistens via Smartphone shoppen. Nur 20 Prozent nutzen einen Laptop oder einen Desktop PC. Geshoppt wird entweder via Social Media, oder über die Apps der Einzelhändler. Bei der Wahl der Zahlungsmethoden werden Apple Pay, PayPal und Kreditkarte bevorzugt. Kreditkartenzahlung ist zwar in den USA beliebt, in Deutschland jedoch nicht so weit verbreitet.

Bei Einkäufen in Ladengeschäften zieht die Generation Selbstbedienungskassen und informative Touchpoints der Interaktion mit Beratern und Verkäufern vor. Kontaktloses Zahlen, beispielsweise mittels Apple Pay wird am liebsten gewählt.

Die Studie zeigt, dass es der Generation Z wichtig ist, den Einkaufsvorgang einfach zu gestalten. Daher sollen der Bezahlvorgang sowie das Finden von Produkten möglichst ohne Hilfe von Personal stattfinden können. Auch langes Anstehen in Schlangen soll vermieden werden.

 

Wie kann sich der Handel an die Gen Z anpassen?

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass es für Händler künftig wichtig sein wird, Transaktionen schnell und reibungslos zu gestalten. Informationen müssen zugänglich gemacht werden und der Komfort-Faktor sollte beim Einkauf besonders hoch sein. Technologische Features beeinflussen die Kaufentscheidung dieser Konsumentengruppe ganz enorm.

Neben der technologischen Weiterentwicklung muss sich der Handel außerdem der Herausforderung einer Konsumentengruppe mit völlig neuartigen Ansprüchen zu stellen: sie wünschen sich ständige Innovation und eine einzigartige Customer Experience.

Zu den aktuell beliebten Maßnahmen gehören Selbstbedienungskassen, interaktive Umkleidekabinen und Apps. Einige Händler haben bereits komplett virtuelle Geschäfte eingerichtet, durch die Käufer sich mit Hilfe ihrer Smartphones selbst navigieren. Solche Veränderungen kommen der Konsumentengruppe entgegen, erhöhen jedoch auch den Erwartungsdruck nach ständigen Neuerungen.

Fazit

Die Gen Z wächst digitaler und vernetzter auf, als je eine Generation zuvor. Damit einher gehen völlig neue Erwartungen an ein zufrieden stellendes Einkaufserlebnis. Für Händler bedeutet dies, zwar eine große Herausforderung, jedoch auch eine unglaubliche Chance. Wer kreativ und flexibel ist, und keine Scheu vor technischen Veränderungen hat, wird den Wandel hervorragend meistern. Daher lohnt es sich frühzeitig in Technik zu investieren um sich gut auf Innovationen vorzubereiten und die Gen Z bereits heute für das Angebot zu interessieren.
Gleichzeitig bleibt zu beachten: Wer ist meine Zielgruppe? Anbieter, die sich überwiegend an ältere Konsumenten richten, sollten nicht in blinden Aktionismus verfallen und das Ladenkonzept technisch umkrempeln. Schließlich kann dies schnell dazu führen, dass die eigentliche Hauptkundschaft vergrault wird.

 

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