So profitieren Sie vom Online-Weihnachtsgeschäft

Weihnachten steht vor der Tür. Für einige jedes Jahr immer wieder überraschend schnell. War nicht eben noch Sommer? Mit dem Black Friday beginnt die Weihnachtssaison und wohl dem, der schon einige Monate vorher seine Marketing-Kampagne für das große Weihnachtsgeschäft geplant und vorbereitet hat. Alle anderen, die etwas spät dran sind, müssen aber nicht auf die klingelnden Kassen in der Weihnachtszeit verzichten. 

Neben groß angelegten und wohlüberlegten Kampagnen können auch viele Last-Minute-Aktionen noch umgesetzt werden. Womit man seine Kunden in der Weihnachtszeit erfreuen und zum Konsum anregen kann, haben wir in 30 Marketing Tipps zum Weihnachtsgeschäft zusammengefasst. Einige Tipps bedürfen einer längeren Vorausplanung, andere Maßnahmen und Aktionen sind auch noch in allerletzter Minute umsetzbar.

Marketing zu Weihnachten: wir haben 30 Marketing Tipps zum Weihnachtsgeschäft zusammengefasst

 

einen Start der Saison mit Black Friday und Cyber Monday

Zwei Termine sollten Sie sich in Ihrem Terminkalender des Jahres rot anstreichen, den 29.November und den 2. Dezember. Das sind die Tage, mit denen der Startschuss für die Weihnachtssaison gesetzt wird. Am Black Friday und am Cyber Monday, gleich nach dem Erntedankfest, beginnen die Menschen in den USA mit ihrem Kaufrausch, der bis nach dem Jahreswechsel anhält. Dieser Trend, und die beiden Aktionstage, sind in den letzten Jahren auch immer mehr nach Deutschland übergeschwappt. Nutzen Sie den Black Friday für erste Marketingaktionen in der letzten Jahreshälfte. Beginnen Sie Ihr Weihnachtsgeschäft also mit diesen beiden Mega-Selling-Tagen und stimmen Sie Ihre Kunden auf die weihnachtliche Shoppingtour ein.

 

Weihnachten auf allen Marketing-Kanälen

Egal, welche unserer nachfolgenden Vorschläge und Tipps Sie umsetzen, beim Weihnachtsgeschäft gilt: Weihnachten ist auf allen Marketing-Kanälen. Beginnend beim Shop im Weihnachtsdesign über die attraktiven Rabatte und Gutscheine bis hin zu besonderem Content im Unternehmensblog oder Aktionen wie einem Adventskalender – die Welt muss davon erfahren! Konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Online-Shop, sondern setzen Sie die weihnachtliche Stimmung in allen Kanälen, den sozialen Medien, im Google My Business-Profil und, wenn es Ihr Geschäft zulässt, auch offline um. Die Onlineshop Werbung zu Weihnachten soll schließlich die gesamte Zielgruppe erreichen. Ein bunter weihnachtlicher Marketing-Mix mit einem roten Faden lässt auch den letzten Weihnachtsmuffel in Stimmung kommen.

 

1. Schalten von Anzeigen und Promotion in den sozialen Medien

Machen Sie auf Ihre Weihnachtsangebote und -aktionen aufmerksam. Dafür nutzen Sie wie bei jeder anderen Marketingkampagne auch die sozialen Medien, Ihre Website bzw. den Onlineshop. Schalten Sie zusätzlich zu den SEO-Maßnahmen (Suchmaschinenopimierung zum Beispiel als SEO-Texte für das Weihnachtssortiment) Online-Werbung als unterschiedliche Werbekampagnen. Facebook Werbung, Instagram Werbung sind beliebte Kanäle, um kaufwillige Kunden in den Onlineshop zu holen. Werbeanzeigen in den Suchmaschinen wie Google AdWords, Google Display-Werbung oder auch die Produktwerbung mit Google Shopping sorgen für zusätzlichen Umsatz in der Weihnachtszeit. Die Suchmaschinen wie auch die sozialen Plattformen werden in den Wochen vor Weihnachten eine Menge dafür tun, um Geschenke für jeden Kunden an den Mann oder an die Frau zu bringen.

Oft suchen die Menschen nach Ideen für Weihnachtsgeschenke. Passen Sie den Titel Ihrer Werbeanzeigen dahingehend an. Holen Sie die Kunden genau da ab, wo sie mit ihren Fragen stehen: „Was kann ich wem zu Weihnachten schenken?“ Geben Sie den Meta-Titles eine gewisse Dringlichkeit. Die Schnäppchen sind bald ausverkauft oder nur noch wenige Tage zum Vorteilspreis erhältlich. So werden die Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit Ihren Online-Shop besuchen und bestellen.

 

2. Der weihnachtliche Web-Shop

Soll Weihnachtsstimmung und Kauflaune aufkommen, dann fangen Sie am besten beim Webshop an. Ein weihnachtliches Design kann schnell gezaubert werden. Eine weihnachtliche Dekoration in Form von Bannern und Grafiken lässt das Gefühl aufkommen, dass man genau hier die besten Ideen und Geschenke für Weihnachten bekommen kann. Tauschen Sie Ihre Header aus, geben Sie Ihrem Logo eine Weihnachtsmann-Mütze oder verpassen Sie Ihren Produktbildern ein Schnäppchen-Rentier oder ähnliches.

 

3. Wünsche an den Weihnachtsmann

Neben der Dekoration Ihres Shops und all den anderen Aktionen, mit denen der Umsatz gesteigert wird, können Sie im Weihnachtsgeschäft noch einen anderen Zweck verfolgen. Mit einem kleinen Pop-Up, welches direkt zum Weihnachtsmann führt, geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Wünsche an den Weihnachtsmann aufzuschreiben und abzusenden. Natürlich geht es hier nicht darum, dass die Menschen ein neues Auto, einen Lottogewinn oder eine neue Spielkonsole als Wunsch an den Weihnachtsmann abgeben. Es geht vielmehr darum, dass Ihre Kunden ihre Wünsche, Anregungen und Kritik zu Ihnen als Unternehmen, zum Online-Shop, zum Angebot und vieles mehr aufschreiben können. So haben Sie mit einem freundlichen und einladenden Feature eine wertvolle Kundenumfrage gestartet. Die Nachrichten Ihrer Kunden an Sie bringen Ihnen wertvolles Feedback, so manchen guten Vorschlag und interessante Einblicke, um Ihre Kunden noch besser kennenzulernen.

 

4. Charity Aktion

Weihnachten ist auch immer die Zeit der Spendensammlungen, der guten Taten für Hilfsbedürftige. Starten Sie eine Charity-Aktion, zum Beispiel in Form einer Spendenkampagne. Teilen Sie Ihren Kunden offensiv mit, dass beispielsweise ein gewisser Prozentsatz der Umsätze an eine Hilfsorganisation geht. Welche Institution Sie dafür auswählen, bleibt Ihnen überlassen und richtet sich sowohl nach regionalen Kriterien, aber auch danach, welche Menschen bei Ihnen einkaufen, und welches Produktsortiment Sie haben. Diese Marketing-Werbeform ist beliebt, sendet positive Signale, die laut einiger Studien auch so von Kunden wahrgenommen werden.

 

5. Rabatte zu Weihnachten

Rabatte sind immer eine gute Wahl, um Kunden zu einem Kauf oder Mehrkauf zu bewegen. Natürlich ist das auch im Weihnachtsgeschäft so und daher sind Rabatte ein viel genutztes Mittel, um die Kauflust noch weiter anzukurbeln. Eine schöne Möglichkeit ist es, die Rabatte in der Weihnachtszeit zu staffeln. Gibt es am 1. Dezember nur einen Prozentpunkt Rabatt, sind es am 2. Dezember schon zwei und am 24. dann 24 Prozent. Oder Sie staffeln die Rabatte anhand der Adventssonntage. Oft werden die Kunden nicht bis zum höchsten Rabatt warten, denn erstens besteht immer die Gefahr, dass das Produkt dann ausverkauft sein könnte, und zweitens soll das Geschenk ja rechtzeitig zum Fest unter dem Baum liegen.
Natürlich können Sie aber auch mit ganz normalen Rabattierungen arbeiten, die an Einkaufswerte, Stückzahlen oder an spezielle Rabatt-Tage gekoppelt sind.

 

6. Geschenke-Bundles

Welche Produkte Sie auch immer verkaufen, ganz sicher gibt es die Möglichkeit, diese miteinander zu kombinieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um konkrete Weihnachts-Bundles zu schnüren. Normalerweise gibt es auf ein Bundle dann auch immer einen kleinen Rabatt, sodass es günstiger ist, als die Produkte einzeln zu kaufen. Außerdem wecken Sie die Neugier der Kunden. Diese hätten vielleicht das ein oder andere Produkt gar nicht gefunden, oder wären nicht auf die Idee gekommen, es zu kaufen und zu verschenken.

Ein kleiner Tipp am Rande: Die Bundles sind eine gute Form, um auch Ladenhüter oder saisonale Produkte mit hohem Lagerbestand zu verkaufen. Paaren Sie diese mit besonderen Verkaufsschlagern und Dauerbrennern, werden Sie diese in einem Geschenke-Bundle ganz bequem mit los.

 

7. Geschenkideen

Nur wenige Kunden kommen mit ganz konkreten Vorstellungen in Ihren Online-Shop. Viele wollen sich inspirieren lassen, weil sie noch gar nicht wissen, was sie schenken wollen. Nutzen Sie diese Ungewissheit und präsentieren Sie Ihren Kunden Geschenkideen im Web-Shop. Promoten Sie also besondere Produkte als ideale Geschenkidee, geben Sie konkrete Empfehlungen gleich mit der Erwähnung, für wen dieses Produkt ein ideales Geschenk sein würde. Platzieren Sie die Geschenkideen prominent und gleich ganz oben auf den Kategorie-Seiten oder bieten Sie einen Geschenke-Guide, eine Extra-Kategorie mit Geschenkideen, an.

 

8. Weihnachtsgutscheine und Geschenkkarten

Gutscheine haben Sie vielleicht schon in Ihrem Online-Shop. Dann machen Sie daraus zu Weihnachten etwas Besonderes! Gutscheine sind ein immer beliebter werdendes Weihnachtsgeschenk, doch machen sie meistens nicht viel her. Gerade zum Weihnachtsfest bietet es sich daher an, die Gutscheine als richtige kleine Geschenkkarten zu gestalten. Bieten Sie Ihren Kunden verschiedene Designs zur Auswahl und lassen Sie sie den Wert festlegen. Geschenkkarten und Gutscheine werden häufig per Mail gesendet und die Kunden drucken sie selbst aus. Achten Sie daher auf eine hohe Qualität der Designs, auch beim Druck. Schöner allerdings sind Hard-Copy-Gutscheine, die Sie den Kunden per Post zuschicken können. Geben Sie Ihren Kunden dann auch die Option, dass die Gutscheinkarten direkt an den Beschenkten geschickt werden können. In einem Textfeld kann der Kunde noch seine individuellen Weihnachtswünsche eintragen und das Weihnachtsgeschenk kommt in schicker Optik direkt beim Beschenkten an.

Denken Sie bei den Hardcopy-Geschenkkarten unbedingt daran, dass Sie genügend Vorlauf haben und die Karten rechtzeitig drucken lassen. Außerdem sind die Lieferzeiten wichtig. Können Sie nicht mehr vor Weihnachten liefern, bieten Sie den Kunden, die einen Geschenkkarte kaufen wollen, direkt einen Gutschein zum Ausdrucken als Alternative an.

 

9. Weihnachtszähler

Eine ganz einfache Möglichkeit, den Online-Shop neben den Dekorationen und Aktionen weihnachtlich zu beleben, ist ein Counter. Ein Weihnachtszähler als „sticky“ zum Beispiel im Header zählt die Tage bis zum 24. Dezember herunter. Tage, Stunden, Minuten, gar Sekunden sind möglich und zeigen, wie nah das Weihnachtsfest schon ist. Das sorgt einerseits für Vorfreude, erinnert aber andererseits auch daran, dass nicht mehr viel Zeit für den Geschenkekauf verbleibt. Ein kleiner Trick, um im Unterbewusstsein der Kunden etwas Druck aufzubauen.

 

10. Sortimentsanpassung und weihnachtsfreie Zone

Funktioniert Ihre Weihnachtskampagne, dann werden die Kunden Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Bude einrennen. Passen Sie Ihren Lagerbestand an die Produkte an, die Sie bewerben, in den Geschenk-Bundles haben und als Geschenkideen anpreisen. Nichts ist schlimmer, als wenn Sie dann nicht oder nicht rechtzeitig liefern können. Eine Anzeige, die auf einen Artikel führt, an dem „ausverkauft“ steht, ist nichts wert.

Denken Sie auch darüber nach, ob Sie Ihr Sortiment für das Weihnachtsgeschäft erweitern möchten. Vielleicht sind Ihre Produkte nicht so sehr geschenktauglich, es gibt aber Nebenprodukte, die zu Ihnen passen, und mit denen Sie Ihr Angebot weihnachtlich attraktiver gestalten können.
Bei all dem Weihnachtszauber vergessen Sie aber nicht, dass es den Grinch nicht nur im Film gibt. Weihnachtsmuffel werden Ihren Shop sogleich verlassen, wenn sich alles nur um Weihnachten dreht. Eine richtig geniale Möglichkeit, diese Kunden nicht zu verschrecken, ist es, eine weihnachtsfreie Zone einzurichten und den Kunden mit einem deutlich sichtbaren Hinweis auf eine Version ganz ohne Weihnachtsangebote und -Design zu führen.

 

11. E-Mail-Marketing zur Weihnachtszeit

E-Mails sind weiterhin ein gutes Instrument zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung. Auch zur Weihnachtszeit können mit E-Mail Marketing-Kampagnen, zum Beispiel in Form eines Weihnachts-Newsletters, aber auch als einzelne Mails mit Hinweisen zu Rabattaktionen, das Geschäft ankurbeln. Haben Sie keine Angst, dass die Kunden von zu vielen Mails genervt sind. Gerade in der Weihnachtszeit sind sie da etwas toleranter. Achten Sie aber immer darauf, dass Sie einen guten Betreff formulieren, der gleich klar macht, worum es in der E-Mail gehen wird.

 

 

Weihnachtlicher Content in Online-Shop und Blog

Ist der Shop bestückt, die Gutscheine geplant, die Rabattaktionen festgelegt und der Shop in ein schönes weihnachtliches Design getaucht, sollten Sie an weiteren Content für Weihnachten denken. Vor allem im Unternehmensblog bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten, mit Geschichten, Bildern und Aktionen auf sich aufmerksam zu machen und die Kunden in eine weihnachtliche Stimmung zu bringen. Unsere sieben Ideen für Weihnachts-Content sollen Ihnen als Inspiration dienen.

 

12. Adventskalender

Der Adventskalender ist der Klassiker im Weihnachtsmarketing. Es gibt verschiedene Tools, mit denen Sie einen solchen auf Ihrer Website integrieren können. Wir beraten Sie da gern. Hinter den Türchen finden sich oftmals Gewinnmöglichkeiten. Produkte aus Ihrem Shop oder Gutscheine kommen immer gut an. Gleichzeitig bekommen Sie durch die Anmeldung für einen Gewinn auch wertvolle E-Mail-Adressen. Bedenken Sie dabei aber immer, dass Sie die Einwilligung einholen müssen, wenn Sie diese auch nach dem Adventskalender für Ihr E-Mail-Marketing nutzen wollen. Eine andere Möglichkeit, den Adventskalender zu befüllen, ist Content. Gedichte, Rezepte, Geschichten, Weihnachtslieder oder Fotos vom Team sind besonders gut geeignet. Diese müssen Sie nicht eigens nur für den Adventskalender kreieren, sondern in Ihrem Unternehmensblog oder in den sozialen Medien als weihnachtliche Inhalte und Postings präsentieren.

 

13. Weihnachtslieder

Was wäre die Adventszeit und Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Genau, nur halb so schön und oftmals auch nur halb so lustig. Singen Sie doch Ihren Kunden etwas vor! Nicht jeder kann singen, aber gemeinsam wird es sicher ein lustiges Teamevent, welches Ihre Kunden dann auf Ihrer Webseite oder in den sozialen Medien begeistert anschauen können. Solch ein Weihnachtslied, ob selbst gedichtet oder ein Klassiker, kommt sicher gut an.

 

14. Weihnachtsrezepte

Die Adventszeit und das Weihnachtsfest sind eine Zeit des Schlemmens und des Genusses. Es wird gebacken, nach dem perfekten Weihnachtsbraten gesucht und nach Ideen für leckere Getränke gefragt. Nutzen Sie dieses Interesse und schreiben Sie Rezepte, Rezepte, Rezepte in Ihren Blog. Kekse und Plätzchen, Lebkuchen und Stollen. Braten, Vorsuppen, Dessert und ganze Weihnachtsmenüs füllen Ihren Blog im Nu mit weihnachtlichem Content.

 

15. Weihnachtsgeschichten und Gedichte

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit, in der viele Geschichten und Gedichte gelesen werden. Für Weihnachtskarten sucht man nach schönen Sprüchen, für die langen dunklen Abende nach spannenden und unterhaltsamen Weihnachtsgeschichten. Bieten Sie Ihren Kunden doch solche Gedichte und Geschichten. Sie können entweder im Blog jeden Tag wie in einem Adventskalender eine Geschichte oder ein Gedicht veröffentlichen, oder aber auch gesammelte Beiträge schreiben. Ganz wie Sie wollen. Eine besonders schöne Idee ist es, wenn Sie und Ihre Mitarbeitenden die Gedichte und kurzen Geschichten gleich vorlesen. Vor einer hübschen Weihnachtsdeko als Videofilm oder einfach als Podcast zum Advent. Sie können 24 Weihnachtsgeschichten für einen audiovisuellen Adventskalender vorlesen, oder aber auch Ihren digitalen Adventskalender an einigen Tagen mit diesen Videos bestücken. Denke Sie also rechtzeitig dran, sich um die Filmproduktion zu kümmern, damit diese spätestens Mitte November abgeschlossen ist.

 

16. Jahresrückblick

Jahresrückblicke sind immer wieder eine schöne Form, das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Das muss nicht nur im Fernsehen geschehen, sondern es ist auch ein tolles Highlight für Ihren Blog. Was ist alles in den letzten 365 Tagen passiert? Gab es Neuigkeiten, gab es Zuwachs im Team, neue Produkte, besondere Events, vielleicht sogar Erwähnungen in der Presse oder Veranstaltungen, auf denen Sie waren? Schreiben Sie alles auf und gewähren Sie Ihren Kunden einen Blick auf das letzte Jahr. Sie müssen nicht nur Positives schreiben, auch Herausforderungen, die das Jahr Ihnen brachte, und wie Sie diese gemeistert haben, sind wichtig. Solch ein Jahresrückblick ist eine schöne Art, näher an den Kunden zu rücken und auch einmal danke zu sagen.

 

17. Teamfotos mit Weihnachtsfeeling

Ihre Kunden haben eine natürliche Neugier, und sie wollen wissen, wer eigentlich hinter dem Online-Shop steckt, bei dem sie so gerne einkaufen. Natürlich gibt es da vielleicht die Teamseite, aber gerade zu saisonalen Anlässen können Sie gern auch etwas persönlicher und menschlicher werden. Machen Sie zum Beispiel Fotos von Ihrem Team, wie es mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf die Büro- oder Lagerräume weihnachtlich schmückt. Auch ein einfaches Teamfoto in weihnachtlichem Outfit ist ein schönes Geschenk an Ihre Kunden, die sich gleich viel verbundener mit Ihnen fühlen. Solche Fotos verpacken Sie in eine schöne Geschichte im Blog und können Sie dann auch gleich noch ganz prima für die Sozialen Medien verwenden.

 

18. Tipps für die Weihnachtsdekoration

Ebenso wie nach Rezepten suchen die Menschen nach der perfekten Weihnachtsdekoration. Schon in der Adventszeit wird drinnen und draußen geschmückt und am Heiligen Abend steht dann auch spätestens der Baum. Jedes Jahr gibt es dabei neue Trends und Farben. In einen oder mehrere Blogbeiträge verpackt, ist die Deko als Thema hervorragend dazu geeignet, Ihren Kunden und anderen Suchenden richtig gute Tipps und Mehrwert für die Weihnachtszeit zu bieten.

 

 

Weihnachten offline

Auch, wenn Sie einen Online-Shop haben, findet Weihnachten auch offline statt. Auch mit einem reinen Online-Shop müssen Sie auf die Möglichkeiten der Offline-Werbung nicht verzichten. Im Besonderen geht es uns hier um Teamevents und Produkte, die Sie als Aufmerksamkeit Ihren Kunden und Geschäftspartnern zukommen lassen können. Aber auch Offline-Aktionen wie ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt bieten Potential.

 

19. Kekse backen

Im Advent werden in nahezu allen Haushalten Unmengen von Keksen und Plätzchen gebacken. Die kleinen feinen Schlemmereien haben jetzt Hochsaison. Backen auch Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitenden Weihnachtsplätzchen. Dies ist ein wunderbares Teamevent mit viel Spaß, bei welchem am Ende leckere Kekse mit Ihrem Firmenlogo verziert herauskommen. Diese Kekse können Sie den Kunden zusätzlich zur Bestellung in die Pakete packen. Oder Sie spenden diese Kekse an Hilfseinrichtungen für Obdachlose, Kinder oder Rentner. Machen Sie sich über die Möglichkeiten schlau.
Die kleine Aufmerksamkeit wird überall richtig gut ankommen. Sie bleiben positiv in Erinnerung und dass ist, neben der Freude für beide Seiten über die süßen Naschereien, doch das Wichtigste!

 

20. Jahreskalender

Ein toller Geschenkartikel, den Sie Ihren Sendungen beilegen können, ist ein Jahreskalender. Jeden Monat wählen Sie ein schönes Bild aus und im Dezember dann sind Sie und Ihr ganzes Team zu sehen. Mit einem schönen Weihnachtsgruß und den besten Wünschen für das neue Jahr ist ein Kalender von Ihrem Unternehmen das ganze Jahr beim Kunden.

 

21. Adventskalender

Sie haben schon einen digitalen Adventskalender geplant und gestaltet? Kein Grund, nicht auch noch eine offline-Version anzubieten. Adventskalender mit leckerer Schokoladenfüllung oder anderen Süßigkeiten kann man individualisiert bei vielen Anbietern bestellen. Verschenken Sie diese Kalender an Ihre Kunden. Denken Sie daran, dass ein Adventskalender schon im November versendet werden muss, damit auch pünktlich am 1. Dezember das erste Türchen geöffnet werden kann.

 

22. Weihnachtsmarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt kann man mit Kunden, aber auch mit den Mitarbeitenden gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Laden Sie Ihre Kunden dazu ein, wenn Sie einen Weihnachtsmarktbesuch vorhaben. Bei einem Glühwein oder Punsch kann man so interessante Gespräche führen und dem Kunden richtig nahe sein. Noch besser geht dies, wenn Sie selbst einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt haben, an dem Sie auch Ihre Produkte anbieten können.

 

23. Weihnachtskarten per Post

Haben Sie ganz besondere Kunden, oder wollen Sie Ihren Geschäftspartnern und Firmenkunden einen besonders herzlichen Weihnachtsgruß übermitteln? Dann schreiben Sie Karten. Echte Karten, am besten handschriftlich mit den Weihnachtsgrüßen versehen, die auf dem Postweg zu den Kunden kommen, sind eine Seltenheit in unserem digitalen Zeitalter und fallen besonders bei einem Online-Shop positiv auf.

 

 

Technik, Support und Logistik

Die Weihnachtskampagne steht, der Content ist vorproduziert und die Anzeigen geplant. Nun sollten Sie sich noch ein paar technischen und logistischen Dingen widmen, die wichtig für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft sind. Neben Lieferzeiten, Rücksendungen und Check-Out-Optimierung sind dabei auch ein schneller Shop und genügend personelle Kapazitäten vonnöten.

 

24. Ladegeschwindigkeiten der Webseiten erhöhen

Das A und O eines Online-Shops sind schnelle Ladezeiten. Die Menschen sind auf der Suche nach Geschenken und oftmals haben sie gar nicht die Zeit, lange darauf zu warten, bis sich Ihre Website mit Bildern, Grafiken und allen Produkten aufgebaut hat. Bedenken Sie auch, dass immer mehr Menschen mobil im Internet surfen und Ihr Online-Geschäft besuchen. Dauert der Aufbau der Seite zu lange, sind die Kunden weg und suchen ihr Geschenk bei der Konkurrenz. Wir beraten Sie gern, wie Sie die Ladezeit Ihrer Website oder einzelne Seiten im Shop zur perfekten Landinpages optimieren können. Alternativ sollte rechtzeitig – am besten bereits im Frühjahr – überlegt werden, ob eine Renovierung durch eine professionelle Internetagentur für einen Onlineshop-Relaunch sinnvoll ist.

 

25. Schnelle Lieferzeiten

Das Weihnachtsgeschäft brummt und das bis zum allerletzten Tag vor Heilig Abend. Geschenke werden auf den letzten Drücker ausgewählt, oder wollen vorher begutachtet werden, um ganz sicher zu sein, dass man nicht doch eine andere Farbe oder ein anderes Material, eine andere Ausführung kaufen möchte. Damit alles trotzdem rechtzeitig zum Fest beim Kunden ankommt, sind schnelle Lieferzeiten besonders im Weihnachtsgeschäft wichtig. Vor allem in den wenigen Tagen vor dem Fest können Sie mit besonders schnellen Lieferzeiten noch einmal richtig gut punkten und die Last-Minute-Shopper für sich gewinnen. Sprechen Sie mit Ihrem Versanddienstleister und wägen Sie die Kosten und Möglichkeiten eines Expressversandes ab.

 

26. Check-Out-Prozess optimieren

Optimieren Sie Ihren Check-Out-Prozess. Viele Kunden brechen einen Einkauf ab, weil es an der Kasse einfach zu lange dauert. Hier erst wird klar, dass man erst noch all seine Daten eingeben muss, die Lieferzeit stimmt nicht mehr mit der am Produkt angegebenen überein oder die Versandoptionen mit den Kosten werden undurchsichtig und teuer. Hier können Sie eingreifen, um Kunden nicht kurz vor dem letzten Klick zu verlieren. Gestalten Sie die Lieferzeiten und Versandkosten von Anfang an transparent, sodass hier keine bösen Überraschungen beim Abschluss der Bestellung passieren können. Bieten Sie schnelle Bezahlmöglichkeiten über Dienstleister wie PayPal oder Amazon Pay an. Mit den gewohnten Daten, die die Kunden dort schon hinterlegt haben, ist die Bestellung schnell abgeschlossen und im Nu bezahlt. Vor allem die digitalen Zahlungsdienstleister bieten auch für Sie einen Vorteil, da Sie vor langwierigen und nervenraubenden Prozessen, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird, geschützt sind.

 

27. Exit-Intent-Popus nutzen

Mit Pop-Ups kann man Kunden zu jeder Zeit auf wichtige Angebote oder Informationen aufmerksam machen. Normalerweise poppen sie auf, wenn die Besucher die Webseite neu betreten oder wenige Sekunden auf ihr verweilen. Machen Sie es andersherum! Wenn ein Besucher Ihren Online-Shop verlassen möchte, lassen Sie ein Exit-Intent-Pop-Up erscheinen, mit dem Sie Ihren Kunden noch vom Kauf überzeugen. So können Sie zum Beispiel einen Rabatt gewähren oder die Versandkosten erlassen. Personalisierte und zur Situation passende Pop-Ups können Warenkorbabbrüche um bis zu 30 Prozent reduzieren.

 

28. Rücksendungen vereinfachen

Ermöglichen Sie Ihren Kunden eine einfache Rücksendung. Gerade im Weihnachtgeschäft, wenn viele die Ware nicht für sich selbst, sondern für andere bestellen, kommt es vermehrt zu Retouren. Bedenken Sie, dass die Geschenke zeitig bestellt werden, aber erst nach den Feiertagen die große Umtausch- und Rückgabewelle beginnt. Passen Sie für die Steigerung der Zufriedenheit Ihrer Kunden Ihre Rücknahmefristen an. Verlängern Sie sie am besten bis ins neue Jahr. Wissen die Kunden, dass man im Falle eines Falles unkompliziert und auch noch nach dem Weihnachtsfest die Ware zurückgeben oder umtauschen kann, steigert dies die Kaufbereitschaft.

 

29. Kapazitäten für das Weihnachtsgeschäft

Wenn alles gut und richtig läuft, werden Sie im Weihnachtgeschäft ein Vielfaches Ihrer normalen Bestellungen bekommen. Damit auch all dies schnell abgewickelt werden kann, sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Kapazitäten haben. Das gilt sowohl für Mitarbeitende im Versand, der Buchhaltung und im Kundensupport, als auch für Hardware wie Verpackungsmaterial und Versandmaterial. Dass die Lager voll sind, versteht sich von selbst, denn Sie wollen Ihre Kunden ja beliefern und ihnen nicht mitteilen müssen, dass die Ware ausverkauft oder erst sehr viel später lieferbar ist. Genauso wichtig wie das eigene Personal aufzustocken und die Lager zu füllen, ist es aber auch, mit den Versanddienstleistern zu sprechen. Denn diese sind im Weihnachtsgeschäft enorm ausgelastet. Nicht selten kann es hier zu Verzögerungen in der Lieferzeit kommen, die sonst nicht auftreten. Sprechen Sie über Expressversandmöglichkeiten und eventuelle Mehrkosten bei der Lieferung in der Hochsaison der Geschenke.

 

30. Moderner Support

In der hektischen Zeit der Suche nach Geschenken und dem hohen Bestellaufkommen ist ein moderner und schneller Kundensupport wichtig. Schalten Sie Werbeanzeigen in den sozialen Medien, posten Sie viel und haben Sie noch auf Ihrer Website im Online-Shop verschiedene Aktionsangebote, Rabatte, Bundles und Gutscheinoptionen, steigen auch die Nachfragen von Kunden. Stellen Sie sicher, dass Sie gut erreichbar sind. Stocken Sie den Support per E-Mail oder am Telefon auf und greifen Sie auf moderne Möglichkeiten wie einen Chatbot zurück. Gerade der Chatbot gibt die Möglichkeit, häufige Fragen direkt per Bot zu beantworten. Die Kunden bekommen zudem sofort ein Feedback und Sie können auch später noch genauer auf die Frage antworten.

 

Was wünschen sich Ihre Kunden?

Was wünschen sich Ihre Kunden? Diese Frage sollte auch im Weihnachtsgeschäft immer im Vordergrund stehen. Genauso wie im Rest des Jahres stehen die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden und der Menschen, die zu Ihren Kunden werden sollen an oberster Stelle. Alle Marketingaktionen, egal, ob im Shop direkt, im Newsletter, in Suchmaschinenanzeigen oder in den sozialen Medien müssen auf Ihre Zielgruppen abgestimmt sein. Dafür sollten Sie Ihre Zielgruppe genau kennen, und wissen, wo sie sich bewegt. Nur so können Gadgets, Gutscheine, Kampagnen, Anzeigen, Blogartikel und die vielen weiteren Methoden eines guten Marketing-Mix auch die gewünschten Resultate erzielen – Kundenbindung, Vertrauen, Neukundengewinnung und schlussendlich mehr Umsatz.

Fazit

Gerade Onlineshop-Betreiber sollten bereits im Sommer mit der Marketing- und Vertriebsplanung für Weihnachten beginnen. Im ersten Schritt sollte die letzte Weihnachtssaison genau analysiert werden. Neben Google Analytics bietet das eigene CRM sowie die Insight-Daten der Kampagnen aussagekräftige Informationen. Welche Produkte sind gut gelaufen, welche hatten eine hohe Retourenquote, welche Marketing- und Werbemaßnahmen waren effizient und haben gut funktioniert. Erst im nächsten Schritt geht es darum die Marketingaktivitäten und Maßnahmen für die anstehende Weihnachtssaison zu planen. Somit besteht noch ausreichend Zeit, um an der Technik – sprich der Website oder dem Onlineshop – Anpassungen vornehmen zu können. Denn auch die Internetagentur hat meist im Dezember keine Ressourcen, um kurzfristig ein neues Projekt zu beginnen oder auf die Schnelle Marketing-Kampagnen umzusetzen.

 

 

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