Werbeagentur

Werbeagenturen sind Mittler zwischen Medien und Anzeigenkunden. Gleichzeitig kümmern sie sich aber auch um die Anzeigengestaltung. Als erste Werbeagentur gilt das 1786 in London eröffnete Büro von Wiliam Taylor. In Deutschland gilt die Annoncenexpedition Ferdinand Haasenstein aus Altona als Pionier, deren Gründung auf das Jahr 1885 zurückgeht. Im gleichen Jahr startete auch das Institut der Anschlag-Säulen von Ernst Litfaß in Berlin.

Infolge der technischen Entwicklung hat sich das Spektrum der Medium im Laufe der Zeit stark ausgeweitet. Am Anfang standen Printmedien im Vordergrund. So bot der Farbdruck den Kreativen bald die Chance neue Gestaltungsmöglichkeiten zu erproben. Rundfunk, Fernsehen sowie Internet und E-Commerce kamen der Reihe nach hinzu und gaben den Werbetreibenden immer neue Ansatzpunkte, Impulse zu setzen. Die moderne Agentur von heute offeriert alles aus einer Hand: Branding (neudeutsch für Markenbildung), Corporate Identity auf allen Kanälen, Kontakte zu Druckhäusern und Online-Medien sowie Erfolgsmessung. Sie versprechen eine stetige Begleitung des (potentiellen) Kunden entlang der Customer Jouney . Ob diese seitens der Zielpersonen geräteübergreifend und mitsamt Standort-Tracking unbedingt gewünscht ist, steht auf einem anderen Blatt. Der Gesetzgeber hat schon beim Direkt-Marketing gewisse Grenzen gesetzt. Im Internet gelten wegen E-Mail-Spam und Cambridge Analytica ganz eigene Regeln.

In einer Werbeagentur arbeiten je nach Ausrichtung Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammen. Bei den Grafikern gibt es solche, die nur im Print-Bereich, andere die nur im Web unterwegs sind. Für Foto, Film und Video sind nicht nur Fachleute sondern auch noch hochwertige Kameras im Einsatz. Hinzu kommen Texter, die dafür sorgen, dass Slogans den Nerv der Zielgruppe punktgenau treffen. Druckerschwärze und Zelluloid haben dank Digitalisierung weitgehend ausgedient und so werden die unterschiedlichsten Software-Programme genutzt. Die Agenturgrößen reichen von der Einzelunternehmung im Keller des Inhabers bis zum multinationalen Netzwerk. In sämtlichen Konstellationen ist es üblich, neben fest angestellten Mitarbeitern Freelancer zu beschäftigen, um Auftragsspitzen und spezielle Kundenwünsche flexibel abdecken zu können.

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