Google

Die Google LLC ist Betreiber der global bedeutendsten Suchmaschine und beschäftigt weltweit etwas über 100.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft, der  XXVI Holdings Inc., die wiederum Bestandteil des Konzerns Alphabet Inc. ist. In Deutschland wird das operative Geschäft von der Google Germany GmbH mit Sitz in Hamburg betrieben. Filialen gibt es in Berlin und München. In der Schweiz ist man in Zürich präsent, in Österreich in der Hauptstadt Wien präsent.

Neben der Suchmaschine werden zahlreiche weitere kostenlose Dienste wie Google Maps, die Video-Plattform YouTube und der Webmailer gmail angeboten. Die Einnahmequelle des Unternehmens sind die verschiedensten Verknüpfungen dieser Dienste mit Werbenetzwerken. So erscheinen passend zu organischen Anzeigen bei Suchanfragen werbliche Anzeigen. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz gelingt es Google einerseits passende Suchergebnisse einzublenden, andererseits klickstarke Webeanzeigen dazu zu platzieren. Bei YouTube funktioniert dies mit kurzen Werbespots, die zu Beginn der Videos abgespielt werden und bei gmail findet der Nutzer zusätzlich zu den regulären auch zu seinen Interessen passende werbliche E-Mails. Auf Grund der Verknüpfung all dieser Dienste über das Google-Konto des Nutzers sehen Kritiker die Privatsphäre der Verbraucher gefährdet.

Streit gibt es darüber, dass Google in den Suchanzeigen, den eigenen Shopping-Dienst (Google Shopping Werbung) gegenüber denen der Konkurrenz bevorzugt. Wettbewerbshüter sehen ebenfalls eine zu starke Dominanz bei mobilen Betriebssystemen. Man habe Betreibern von Mobilfunknetzwerken und Hardware-Herstellern unzulässige Vorschriften hinsichtlich der Vorinstallation von Apps und der Verwendung von Android gemacht und so seine Vormachtstellung im Suchmaschinensektor weiter gefestigt. Die EU-Kommission verhängte auf Grund dieser Tatsachen bereits milliardenschwere Strafen, dennoch meldete Google Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Experten sind der Meinung, dass die Beliebtheit der Google-Dienste bei den Nutzern so groß ist, dass auch der Verzicht auf die Vorinstallationen der Apps keinen Einbruch bewirken würde.

Kritiker monieren, die Steuermoral, weil die Werbeeinnahmen, etwa aus den Ländern der europäischen Union, nicht dort versteuert werden, wo sie entstehen, sondern über Verrechnungskonten in den Niederlanden und Irland nach den als Steueroase geltenden Bermuda-Inseln transferiert werden.

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