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Jedes Jahr am letzten Donnerstag im November begeht man in den USA Thanksgiving. Das ist im Grunde das Äquivalent zu unserem Erntedankfest, wird jedoch wesentlich größer gefeiert. Thanksgiving ist außerdem ein staatlicher Feiertag und die meisten Amerikaner lassen es sich nicht nehmen, daraus ein verlängertes Wochenende zu machen. So wurde es über die Jahre zur Tradition, dass am Freitag nach Thanksgiving die Zeit der Weihnachtseinkäufe eingeläutet wird. Und dieser letzte Freitag im November ist der berühmte Black Friday, der inzwischen auch hierzulande wohlbekannt und sehr beliebt ist.

Zahllose Online-Händler und auch stationäre Geschäfte locken ihre Kunden an diesem Tag mit Rabatten, Aktionsangeboten und ganz besonderen Preisvorteilen. Inzwischen sorgt der Black Friday nicht mehr nur in den USA für Umsatzrekorde. Un auch der US-Riese Amazon lockt seinen Kunden mit attraktive Angeboten um den Umsatz an diesem Tag nochmal auszubauen.

Der Black Friday ist nicht nur für Onlineshops ein Umsatzgarant. Auch der Einzelhandel setzt voll auf den beliebten Freitag, um außerordentliche Umsätze zu generieren.

Was ist eigentlich der Cyber Monday?

Da der Black Friday für so hohe Umsätze sorgt und jedes Jahr einen regelrechten Kaufrausch auslöst, wird er meist um ein paar Tage verlängert. Die Schnäppchenschlacht endet dann erst nach dem Wochenende. Der erste Montag im Dezember ist also traditionell noch von Rabatten und Aktionen geprägt und wird als Cyber Monday bezeichnet.

 

Welche Marketingmaßnahmen machen zum Black Friday Sinn?

Zuallererst sollten sie beachten, dass es sich bei dem Begriff Black Friday um eine eingetragene Marke handelt, die durch das deutsche Patent- und Markenamt geschützt ist. Möchten sie also eine Werbeaktion zu diesem Tag voller Rabatte starten, müssen sie kreativ werden. Denn nur Händler mit bestimmten Lizenzen dürfen den Markennamen Black Friday verwenden. Greifen sie also besser auf alternative Begriffe wie Black Season oder Sale Friday zurück, um Abmahnungen aufgrund einer Markenrechtsverletzung zu vermeiden. Es reicht übrigens nicht, den Begriff einfach ins Deutsche oder eine andere Sprache zu übersetzen. Wer sicher gehen will, hält Rücksprache mit einem Fachanwalt für Markenrecht, der zur möglichen Nutzung mit anderen Begriffskombinationen beraten kann. Mehr dazu auch in unserem Beitrag „Wie kann ich zu Black Friday eine Abmahnung vermeiden?„.

Nachdem dies nun klar ist, können sie sich Gedanken darüber machen, wie sie Ihre Rabattaktionen am besten bewerben. Hier bietet sich ein Mix aus verschiedenen Marketingkanälen an. Dabei ist es übrigens völlig egal, ob sie ein ganz neues Produkt vermarkten möchten, oder ob sie den Black Friday nutzen, um Ladenhüter loszuwerden. Wir haben ein paar Ideen für ihren Marketingmix gesammelt.

 

1. Social Media Marketing

Soziale Netzwerke eigenen sich hervorragend, um Aktionen wie den Black Friday zu bewerben. Besonders gut kommen Videos an, die auf eine witzige Art und Weise auf die Rabattaktion aufmerksam machen. Im besten Falle geht ihr Video viral. Das bedeutet, dass es von vielen Menschen gesehen und weiterverbreitet wird. Auch beliebt sind Countdowns, die mit kleinen Aktionen über eine gewisse Zeitspanne täglich auf die große Rabattaktion hinarbeiten. Die Vorteile vom Social Media Marketing liegen darin, dass ohne große Werbebudgets eine große Anzahl an Menschen erreicht werden kann. Zusätzlicher Nebeneffekt ist die Markenbindung, indem über attraktive Angebote eine gewisse Sympathie aufgebaut wird.

 

2. Auffälliges Design

Überlegen sie sich zum Black Friday ein besonderes Design, das aber unbedingt zu ihrer bestehenden CI passen sollte. Gestalten sie beispielsweise eine besonders auffällige Landingpage, auf der ihre Rabatte und Aktionen schnell zugänglich sind. Oder gestalten sie ein Newsletter-Mailing in einem speziellen, auf den Schwarzen Freitag zugeschnittenen, Design.

 

3. Suchmaschinenoptimierung

Dabei handelt es sich um ein Thema, das Ihnen für ihre Webseite oder ihren Online-Shop immer wichtig sein sollte. Egal sie gerade den Onlineshop erstellen oder den Webshop für die nächste Saison vorbereiten. Gerade zum Black Friday bietet es sich an, im rechtzeitig im Vorfeld extra Inhalte erstellen mit denen sie zu diesem Anlass gut auf Google gefunden werden. Beachten Sie dabei, dass ihr Content gut und informativ sein sollte und die Keywords richtig eingesetzt werden.

 

4. Anzeigen in Suchmaschinen schalten

Investieren Sie gerade zum Black Friday in Onlineshop-Werbung mit Anzeigen, die auf Suchmaschinen wie Google neue Kunden in ihren Internetshop locken. Hier können sie bei ihrer Zielgruppe mit relevanten Keywords attraktive Aktionsangebote präsentieren. Wie viel sie ein Klick auf ihre Werbeanzeige kosten wird, können sie bereites im Vorfeld berechnen lassen. Auf dieser Basis kalkulieren Sie dann ihr Werbebudget. Ergänzend können z.B. Analysen aus den Google-AdWord Werbeanzeigen wunderbar für die Suchmaschinenoptimierung des Webshops oder der Webseite genutzt werden.

Fazit: Nutzen Sie einen guten Marketingmix für Ihre Rabattaktionen am Black Friday

Um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen, sollten Sie auf einen Mix aus verschiedenen Marketingkanälen setzen. Und auch was die Kosten betrifft macht es Sinn, sowohl bezahlte als auch kostenlose Maßnahmen zu ergreifen. Versuchen Sie ihre Werbebotschaft über Social Media Plattformen wie Instagram oder Facebook zu verteilen. Optimieren sie rechtzeitig im Spätsommer ihre Online-Inhalte für Suchmaschinen. Wenn Sie dazu noch ein paar Anzeigen z.B. als Facebook Werbung oder Instagram Werbekampagne schalten, steht einem erfolgreichen Black Friday nichts mehr im Wege.

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