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Social Media Nachholbedarf für Unternehmen und Organisationen

Gemäß einer Studie der Experten für Online-Marketing von Hootsuite aus dem Jahr 2019 zur Nutzung sozialer Netzwerke in der Unternehmenskommunikation, gibt es diesbezüglich erhebliche Defizite. Dies betrifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

Es müsse nicht jede Firma, die sich bislang ausschließlich mit einem Onepager im Netz präsentiert, zwangsläufig auf allen Kanälen von Instagram bis hin zu YouTube vertreten sein, aber sofern ein Profil angelegt ist sollte es auch aktiv eingesetzt werden. Bei vielen Firmen wurde immerhin eine professionelle Facebook Seite angelegt und ein Share Button auf der Website oder dem Webshop eingebunden, es ist aber keineswegs Chefsache, so dass das Engagement der Mitarbeiter vielfach versandet.

Defizite der Unternehmen im Bereich der sozialen Medien

Oft verfügen die Chefs nicht über die Medienkompetenz. Das Thema ist #neuland, eine Strategie nicht vorhanden, geschweige denn das Personal, um hier irgendetwas zu bewegen. Trotzdem sehen sich nur 8 Prozent der Unternehmen veranlasst eine Online-Agentur zu diesem Zweck zu beauftragen. Sie haben nicht verstanden, dass soziale Netzwerke ein enormes Potential haben, weil sie dort eine unheimlich hohe Reichweite bei gleichzeitiger Fokussierung auf die Zielgruppe erhalten können.

Hinzukommt, dass Signale von der Zielgruppe im Idealfall positiv sind und sich insofern tendenziell positiv auf die Google-Optimierung
auswirken. Seit einigen Jahren bewertet der Google-Algorithmus die unterschiedlichen Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Marke, die von sozialen Netzen ausgehen. Somit führen Likes, Kommentare, Teilen, sowie Empfehlungen und Bewertungen der beliebtesten Social Media Netzwerke zu einer positiven Bewertung. Diese Bewertung beeinflusst ebenso positiv die Positionierung im organischen Google-Rankingergebnis. 

Die Entscheider sind auch unsicher, wie sich die Aktivitäten auf konkrete betriebswirtschaftliche Zahlen auswirken. Was bringt Facebook Werbung für den ROI? Kurbelt Pinterest Werbung den Umsatz an oder ist das reine Imagepflege? Immerhin erwarteten laut der Hootsuite-Studie 55 Prozent über die sozialen Medien eine Steigerung bei Abverkäufen beziehungsweise generellen Conversions.

 

Unterschiede zwischen B2b und B2c

Die Unterschiede zwischen beiden Segmenten sind je nach Branche fließend, nicht relevant oder nicht vorhanden. Zahlreiche Produkte sind hier und da anwendbar, bedingt durch die Allgegenwärtigkeit der englischen Sprache setzen sich das „Du“ und die Anrede mit dem Vornamen immer mehr durch.

Die Unterschiede liegen mehr in den verschiedenen Kanälen. Welche Kommunikationsformen sind in welchen Kanälen angesagt? Wenn es um Bilder und Videos geht, sind Snapchat, Instagram und Pinterest gefragt. Xing und Linkedin sind für das Employer Branding wichtig (in der Studie bei jeweils der Hälfte der Unternehmen vertreten), wobei LinkedIn international mehr Relevanz besitzt und in den USA gar bei 65 Prozent genutzt wird. Bei Twitter liegt die Würze in der Kürze und Facebook geht für fast alles. Tatsächlich sind 93 Prozent aller befragten Firmen der Studie hier vertreten. Facebook ist unbestritten trotz aller Datenskandale die Nr. 1.

 

Zielsetzung ausarbeiten

  • Demnach ist es wichtig, zunächst einmal für die verschiedenen Netzwerke Marketingziele zu definieren. Diese könnten sein:
  • Ergänzend zu Website / Webshop und der zugehörigen Google-Optimierung den Bekanntheitsgrad bei einer bestimmten Zielgruppe zu erhöhen
  • in dieser Kunden zu gewinnen, Kunden zu binden oder
  • eine Community von Menschen zu schaffen, die sich gegenseitig bei Themen rund um das Sortiment des Unternehmens unterstützt. 51 Prozent der deutschen Studienteilnehmer gaben an, dass dies ein wichtiges Ziels sei. Insbesondere der B2b-Sektor hat diesbezüglich hierzulande aber offenbar noch Nachholbedarf.
  • soziale Medien zur Früherkennung von Krisensymptomen einzusetzen – immerhin gaben 14 Prozent der Befragten an, dass sie dies in Betracht ziehen.

Weitere Fragestellungen

  • Soll allein über die Viralität des sozialen Netzwerkes gewirkt werden oder soll mittels Social Media Werbung die Reichweite erhöht werden?
  • Wie lassen sich innerhalb des Netzwerks bestimmte Zielgruppen definieren und ansprechen?
  • Kann das Unternehmen Social Media Marketing eigenständig betreiben oder sollte eine professionelle Webagentur zumindest beratend zur Seite stehen?

Trend 2020: Öffentlichkeitsarbeit erfolgt jetzt auch über Social Media Netzwerke

Ein aktueller Trend ist, Öffentlichkeitsarbeit verstärkt über soziale Medien laufen zu lassen. Donald Trump war hier mit seinen Aktivitäten auf Twitter sicher ein Vorreiter. Insofern ist es sinnvoll Marketing und PR stärker zu verschmelzen. Social Media bietet hier bessere Möglichkeiten der Interaktion, die auch genutzt werden sollten. Entsprechend sollten Unternehmen darüber nachdenken, die Unternehmenskommunikation stärker an die internen Prozess heranzuführen. Beispiel: Statt einer dürren Pressemeldung zu einem neuen Produkt, dreht man heute ein Video-Interview mit dem Designer oder dem Arbeiter am Band und postet es auf Instagram. Dass Instagram Werbung einblendet, die vielleicht auch noch irgendwie ins Umfeld passt, stört hier nicht.

 

Großartige Chancen für Unternehmen

„Social Media bietet großartige Chancen für Unternehmen: Sie sollten ungenutzte Potentiale aktivieren, ihre Auftritte optimieren und justieren, um an den Erfolgen weiter zu wachsen. Wir begleiten Unternehmen in die Social Media Welt.“, erklärt Marketing-Experte Wiederer, Inhaber der Agentur FIVE8.

 

Fazit

Das Portfolio unserer Online-Marketing-Agentur umfasst das gemeinsame Entwickeln der Strategie mit Marketing und Vertrieb der Unternehmen. Wir konzipieren Themen und Inhalte, entwickeln Kampagnen für Produktlaunch, Events, Personalakquise sowie in Form bezahlter Social Media Werbung oder Reichweitenverstärkung von Beiträgen und Community Engagement.

Wir führen als ganzheitliche Online-Werbeagentur die Kommunikation mit der Social Media Community, Akquise und Betreuung der Influencer für Produktvorstellungen sowie Monitoring der Aktivitäten.

 

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